Fünf Personen in einem modernen Büro während einer Besprechung, mit Computern und großen Fenstern im Hintergrund.

13. April 2026 (aktualisiert) – 5 Min. Lesezeit

Desk Sharing im Büro: Warum es oft scheitert –
und wie es gelingt

Desk Sharing – also das flexible Teilen von Arbeitsplätzen im Büro – hat sich in deutschen Unternehmen als Antwort auf hybride Arbeitsmodelle etabliert.

Das Konzept klingt logisch: weniger feste Schreibtische, mehr Flexibilität, geringere Kosten.

Aber funktioniert es in der Praxis wirklich? Eine aktuelle Studie des Instituts für Arbeit und Gesundheit (IAG) gibt klare Antworten – und zeigt, woran die Umsetzung häufig scheitert.

By Vanessa Meiẞner

Menschen in einem modernen Büro tratschen, arbeiten und sitzen, während andere durch ein Glasfenster im Raum gehen.

Was ist Desk Sharing – und warum wird es zum Standard?

Hybrid work is here to stay! Doch ein hybrider Ansatz verlangt von Büros mehr Flexibilität und Effizienz. Desk Sharing ist zurecht ein zunehmend beliebtes Modell, um dem hybriden Wandel zu begegnen. Die Vorteile liegen auf der Hand:

  • Desk Sharing ermöglicht eine flexible und effiziente Nutzung von Büroflächen

  • Das Potenzial ökonomischer Vorteile aufgrund gesparter Fläche ist nicht abzustreiten

  • Auch die Produktivität und Zufriedenheit der Mitarbeitenden kann deutlich gesteigert werden

In der Praxis existieren zu den zahlreichen Implementierungskonzepten und unterstützenden Tools auf dem Markt mindestens genauso viele Herausforderungen und Lücken in diesen vermeintlichen Lösungen.

Desk Sharing in der Praxis: Was die Studie wirklich zeigt

Die Studie “Desk Sharing: Umfrage zu psychischer Belastung, Beanspruchung und Beanspruchungsfolgen” (IAG) untersucht die Erfahrungen von Beschäftigten und Führungskräften mit dem Modell des Desk Sharings. Dabei zeigt sich, dass Ganzheitlichkeit und Bedarfsorientierung der angewandten Lösungen oft zu kurz kommen.

Insbesondere zwei fundamentale Probleme werden betont:

  1. Es fehlt ein Desk Booking System für die effiziente Verwaltung der nun zu teilenden Plätze

  2. Die Anzahl an Arbeitsplätzen deckt sich nicht mit dem Bedarf

Hinzukommen weitere Erkenntnisse, die der Anwendung des Desk Sharing Modells in den befragten Unternehmen wenig schmeicheln.

Zufriedenheit: Zwar sind fast 60 % der Befragten mit dem Desk Sharing Modell zufrieden, jedoch würden 47,6 % einen festen Arbeitsplatz bevorzugen.

Produktivität: die Hälfte der Befragten schätzen diese als unbeeinflusst ein, während knapp 30 % eine negative und nur 20 % eine positive Beeinflussung erleben.

Gesundheit: 60 % der Befragten erleben keine Beeinflussung der Gesundheit durch Desk Sharing, knapp ein Viertel erlebt eine negative und nur 15 % eine positive Beeinflussung. Besonders der Faktor Lautstärke wurde als Problem angegeben.

Mit jahrelanger Praxiserfahrung aus der Zusammenarbeit mit zahlreichen Großunternehmen kennen wir diese Herausforderungen in der praktischen Umsetzung des Desk Sharing Konzepts. Gleichzeitig sind wir jedoch davon überzeugt, dass wir für alle genannten Probleme eine Lösung bieten können. Wir haben erkannt: Nicht das Modell des Desk Sharings an sich ist das Problem. Grund für die dargestellten Defizite in den untersuchten Unternehmen ist das Fehlen einer ganzheitlich gedachten und bedürfnisorientierten praktischen Umsetzung sowie ein flexibles und unterstützendes System.

Die richtige Unterstützung macht den Unterschied – eine Desk Booking Software hilft dabei, Schreibtische effizient zu verwalten und den Arbeitsalltag im Desk Sharing reibungslos zu gestalten.

Kurzum: Wir hören zu, analysieren den konkreten Bedarf und bieten genau die Lösung, die sich den Herausforderungen der praktischen Implementierung des Desk Sharing Modells stellt.

Drei Menschen bei einem Meeting in einem modernen Büro, eine Frau steht, lacht und spricht, die beiden Männer sitzen und hören zu, an dem Tisch sind Laptops und Getränke.
Smartphone-Display mit Buchungsseite für einen Arbeitsplatz an einem Schreibtisch, inklusive Datum, Uhrzeit und Verfügbarkeiten.

Das fehlende Desk Buchungssystem: Das Kernproblem

Fehlt ein strukturiertes Buchungssystem, entsteht Chaos: Doppelbelegungen, Suchaufwand und Frustration bei den Mitarbeitenden sind die Folge. Die Studie bestätigt, dass genau hier die größte Lücke in der praktischen Umsetzung liegt – nicht im Modell selbst, sondern in der fehlenden organisatorischen Grundlage.

Ein funktionierendes Buchungssystem schafft Transparenz: Mitarbeitende sehen in Echtzeit, welche Plätze verfügbar sind, können gezielt buchen und Lieblingsplätze vormerken. So wird Desk Sharing vom Stressfaktor zum reibungslosen Alltag.

Mit der Desk Booking Software von MazeMap Workplace lassen sich Schreibtische intuitiv buchen, Lieblingsplätze markieren und Kollegen in Echtzeit finden – ohne Mehraufwand für Mitarbeitende.

Desk Sharing organisieren: Worauf es ankommt

Zum einen bilden die von uns bereitgestellten Sensordaten die perfekte Basis für fundierte Entscheidungen, die die Büroflächengestaltung an den tatsächlichen Bedarf anpassbar macht. Ein zusätzlicher Buchungsaufwand für Mitarbeitende lässt sich in vielen Fällen so sogar vermeiden. Zum anderen ergänzen zahlreiche individuell ergänzbare Add-Ins und die intuitive Benutzeroberfläche unserer All-in-one-App die Vorteile des Buchungssystems zu einer optimalen Workplace Experience.

Offene Bürolandschaft mit mehreren Arbeitsschränken, einigen Mitarbeitern an ihren Schreibtischen und einem Küchenbereich im Hintergrund.

Produktivität beim Desk Sharing:
So bleibt sie stabil

Finden statt Suchen! Mit der Orientierungs- und Navigations-Funktion der MazeMap WorkplaceApp bleibt Mitarbeitenden eine frustrierende Suche nach bestimmten Räumen, Druckern, Lockern oder anderen Points of Interest erspart. Beim Buchen eines Arbeitsplatzes sieht der Mitarbeitende gleich, welche seiner Lieblingskollegen bereits Plätze gebucht haben und wo sie sitzen werden – natürlich nur, wenn diese Transparenz gewollt ist. So steigt die Motivation, trotz Homeoffice-Option, zum Arbeiten ins Büro zu kommen. Wenn Mitarbeitende mehrmals wöchentlich ins Büro kommen, können sie einen Arbeitsplatz auch ganz einfach als Favoriten markieren. So entfällt die Suche und es wird dem Bedürfnis der 50% der Studienteilnehmenden nachgekommen, die einen festen Arbeitsplatz bevorzugen. Mit unseren Lösungen können wir demnach sicherstellen, dass die Produktivität nicht negativ beeinflusst wird – im Gegenteil!

Bedürfnisorientiert und modern fördert ein effizientes Bürokonzept die Produktivität – ob, spontan gemeinsam im Meetingraum oder konzentriert am vorab gebuchten Lieblingsschreibtisch.

Gesundheit & Desk Sharing:
Was Unternehmen beachten müssen

Potenzielle Problemfaktoren, wie eine unangenehme Lautstärke, müssen bereits beim Flächenkonzept berücksichtigt werden. Die vorliegenden Gegebenheiten können durch intelligente Flächenplanung bestmöglich genutzt werden. Basis dafür ist ebenfalls die sensorbasierte Nutzungsanalyse, durch die der konkrete Bedarf sichtbar und managebar wird.

Deutlich wird: Hybride Arbeitsmodelle machen Desk Sharing unumgänglich. Um das volle Potenzial des Modells zu nutzen, braucht es jedoch eine ganzheitliche gedacht Lösung. Wir von MazeMap Workplace unterstützen Sie gern genau diese zu implementieren!

Uns interessieren Deine Erfahrungen und auch Deine Herausforderungen in der Nutzung des Desk Sharing Modells. Kontaktiere uns und lass uns gemeinsam eine Lösung finden!

Häufig gestellte Fragen

  • Desk Sharing bedeutet, dass sich mehrere Mitarbeitende einen Arbeitsplatz teilen, statt feste Schreibtische zu haben. Die Vorteile: flexiblere Flächennutzung, geringere Bürokosten und bessere Unterstützung hybrider Arbeitsmodelle. Voraussetzung ist ein funktionierendes Buchungssystem.

  • Häufig genannte Nachteile sind fehlende persönliche Ablage, Lärm durch wechselnde Nachbarn und das Fehlen eines verlässlichen Buchungssystems. Viele Probleme lassen sich mit der richtigen Software minimieren.

  • In Deutschland gibt es kein generelles Recht auf einen festen Schreibtisch, solange ein geeigneter Arbeitsplatz zur Verfügung gestellt wird. Desk Sharing ist zulässig, wenn Arbeitgeber die Anforderungen der Arbeitsstättenverordnung einhalten.

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Lisa Pfützner

Workplace Strategin

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Drei Frauen sitzen an einem Tisch und sprechen mit einem Mann, der im Stehen ist. Sie befinden sich in einem modernen Büro mit großen Fenstern und Blick auf die Stadt.